

Feuchte- und Schimmelschäden beeinträchtigen nicht nur die Bausubstanz, sondern können auch die Gesundheit der Bewohner erheblich belasten. Als Sachverständige für Feuchte- und Schimmelschäden untersuchen wir feuchte Wände, Schimmelbefall und andere Feuchteschäden systematisch und nachvollziehbar. Ziel ist es, die tatsächliche Ursache zu identifizieren – sei es eine bauliche oder schadensbedingte Ursache oder ein Zusammenspiel aus Bauphysik sowie Heiz-, Lüftungs- und Nutzungsverhalten.
Auf dieser Grundlage erstellen wir fundierte Gutachten und praxisnahe Bewertungen, die eine sichere Entscheidungsbasis für weitere Maßnahmen bieten. Unsere Leistungen richten sich an Eigentümer, Verwaltungen und Bauherren in Düsseldorf, Köln und Umgebung, die eine fachgerechte Einschätzung durch einen erfahrenen Schimmel-Gutachter suchen. Die Ergebnisse liefern wir je nach Bedarf direkt vor Ort oder in Form eines ausführlichen schriftlichen Gutachtens mit klaren Handlungsempfehlungen.


Allgemeines zu Feuchte- und Schimmelschäden
Feuchteprobleme und Schimmel hängen in Gebäuden immer zusammen. Schimmel ist immer ein Symptom eines zugrunde liegenden Feuchteproblems. Die Feuchtigkeit ist der Auslöser, der Schimmel die sichtbare Folge. Entscheidend ist deshalb nicht nur, was man sieht, sondern warum es genau an dieser Stelle passiert. Erst wenn die Ursache sauber eingegrenzt ist, lassen sich passende Maßnahmen ableiten und Diskussionen über Zuständigkeiten fachlich klären.
Woran man Feuchteprobleme erkennt
Feuchteprobleme zeigen sich nicht immer als „nasse Wand“. Häufig beginnt es schleichend. Typische Hinweise sind dunkle oder feuchte Stellen, muffiger Geruch, abplatzender Putz, verfärbte Tapeten, Salzablagerungen an der Oberfläche oder feuchte Sockelbereiche. In Kellern sind es oft feuchte Ecken, Wasserlaufspuren, „nasse“ Fugen oder Kondenswasser an kalten Bauteilen. Solche Anzeichen sollten zeitnah bewertet werden, weil anhaltende Feuchtigkeit die Bausubstanz belastet und Folgeschäden verursachen kann.
Woher die Feuchtigkeit kommen kann
Feuchtigkeit kann verschiedene Wege ins Gebäude finden. Häufig kommt sie von außen, zum Beispiel über undichte Keller- und Sockelbereiche, schadhafte Anschlussfugen oder Fassadenflächen, die bei Regen stark beansprucht werden. Auch aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk ist möglich, vor allem bei älteren Gebäuden oder wenn Sperrschichten fehlen oder geschädigt sind.
Daneben gibt es innere Ursachen. Leitungsleckagen, defekte Abläufe oder Schäden an Installationen können Bauteile unbemerkt durchfeuchten. Ebenso spielt Baufeuchte eine Rolle, etwa nach Sanierungen oder Umbauten, wenn Materialien noch nicht ausreichend ausgetrocknet sind.
Sehr häufig ist auch Kondensat der Auslöser. Das entsteht, wenn warme, feuchte Raumluft auf eine kühle Oberfläche trifft. Typisch sind Außenecken, Fensterlaibungen, Rollladenkästen, Stürze, Deckenränder oder Bereiche hinter großen Möbeln. Dort kann die Oberfläche so weit abkühlen, dass sich Feuchtigkeit aus der Raumluft an der Oberfläche niederschlägt.
Wie Schimmel entsteht
Schimmel entsteht, wenn auf einer Bauteiloberfläche über längere Zeit ein feuchtes Milieu besteht. Das passiert vor allem dann, wenn die Oberfläche wiederholt oder dauerhaft feucht wird und nicht ausreichend abtrocknen kann. In der Praxis sind das häufig zwei typische Situationen:
Erstens: Direkte Durchfeuchtung. Feuchtigkeit gelangt durch Undichtigkeiten, Wassereintritt oder Leckagen in Bauteile und kann an der Oberfläche oder in angrenzenden Schichten wirksam werden.
Zweitens: Kondensatbildung. Wenn Oberflächen zu kalt sind, steigt die Oberflächenfeuchte stark an, weil sich Feuchtigkeit aus der Raumluft niederschlägt. Das tritt besonders in Wärmebrückenbereichen auf oder wenn Räume ungleichmäßig beheizt werden, wenig Luftbewegung vorhanden ist oder die Luftfeuchte im Alltag hoch ist. Entscheidend ist dabei weniger ein „einmaliges Ereignis“, sondern die Wiederholung: täglich feuchte Oberflächen, über Wochen, vor allem in der Heizperiode. Dann kann sich Schimmel entwickeln.
In vielen Fällen ist das Nutzungsverhalten ein relevanter Bestandteil der Ursachenlage, zum Beispiel zu geringe Beheizung, zu seltenes oder falsches Lüften oder eine eingeschränkte Luftzirkulation (Möbel dicht an Außenwänden, vollgestellte Ecken). Genauso gibt es Fälle, in denen bauliche Faktoren dominieren, etwa ausgeprägte Wärmebrücken, fehlende Dämmung, Undichtigkeiten oder Feuchte aus dem Erdreich. Häufig wirkt beides zusammen. Genau diese Abgrenzung ist entscheidend, weil sie die Grundlage für geeignete Maßnahmen und eine belastbare Einordnung gegenüber Mietern oder Versicherungen bildet.
Warum „einfach entfernen“ oft nicht reicht
Schimmel zu entfernen oder feuchte Stellen zu überstreichen verbessert oft nur kurzfristig das Erscheinungsbild. Bleibt die Ursache bestehen, kommt der Befall häufig wieder, manchmal an anderer Stelle. Eine saubere Ursachenanalyse verhindert unnötige Maßnahmen und hilft, zielgerichtet zu sanieren.
Ablauf einer Begutachtung bei Feuchte- und Schimmelschäden
Eine Begutachtung beginnt in der Regel mit der ersten Kontaktaufnahme, entweder per E-Mail, über unser Kontaktformular, per WhatsApp oder telefonisch. Sollten wir einmal nicht direkt erreichbar sein, bitten wir darum, eine Nachricht mit Rückrufnummer auf der Mailbox zu hinterlassen, damit wir zeitnah zurückrufen können. Bereits am Telefon erhalten Sie von uns eine kostenlose Ersteinschätzung. Im Vorfeld können uns auch Fotos der betroffenen Bereiche zugesendet werden, um die Situation besser einordnen zu können.
Im nächsten Schritt folgt ein Vor-Ort-Termin. Dabei verschaffen wir uns zunächst einen Überblick über den Schaden und das betroffene Bauteil. Standardmäßig führen wir bei diesem Termin zerstörungsfreie kapazitive Messungen durch, um die Feuchteverteilung in den betroffenen Bauteilen zu erfassen. Parallel dazu erfolgt eine augenscheinliche Begutachtung des Schadens. Je nach Schadensbild und nach vorheriger Abstimmung können bereits beim ersten Termin auch weiterführende Untersuchungen durchgeführt werden, zum Beispiel punktuelle Öffnungen, Bohrungen oder Probeentnahmen. In vielen Fällen reicht die Kombination aus Sichtprüfung und Messungen bereits aus, um die Ursache des Feuchteschadens einzugrenzen.
Der Vor-Ort-Termin wird pauschal mit 420 Euro brutto berechnet.
Reicht die Untersuchung vor Ort nicht aus oder ist für eine belastbare Ursachenklärung eine größere Untersuchungstiefe erforderlich, planen wir bei Bedarf weiterführende Analysen. Hierzu zählen beispielsweise Hygrometermessungen in Bohrlöchern zur Bestimmung der Material- und Luftfeuchte, Widerstandsmessungen über eingebrachte Elektroden oder auch Verfahren mit entnommenen Materialproben, die im Labor ausgewertet werden können. Je nach Schadensbild und erforderlicher Genauigkeit kommen diese Methoden einzeln oder kombiniert zum Einsatz, um präzisere Aussagen über die Schadensursache treffen zu können. Alle Messungen und Ergebnisse werden dabei sorgfältig protokolliert.
Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse erstellen wir die Ergebnisdarstellung so, wie sie für den Auftraggeber sinnvoll ist. Das Spektrum reicht von einem praxisnahen, lösungsorientierten Sanierungskonzept bis hin zu einem ausführlichen schriftlichen Gutachten inklusive detaillierter Sanierungsvorschläge. Unser Anspruch ist es, die Ergebnisse so aufzubereiten, dass Sie unmittelbar damit weiterarbeiten können, ohne unnötigen Umfang oder seitenlange Dokumente ohne praktischen Nutzen. Wir orientieren uns an Ihrem Bedarf und liefern genau die Form der Dokumentation, die Ihnen für Ihr Vorhaben den größten Mehrwert bringt.
Sollten Sie noch Fragen zum Ablauf haben, stehen wir Ihnen gerne telefonisch für weitere Auskünfte zur Verfügung.
Preise
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Vor-Ort-Termin (bis 2 Stunden): 420,00 € brutto (inklusive Messungen)
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Kurzer Vor-Ort-Bericht: 160,00 € brutto
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Gutachten (Erstellung nach Aufwand): 160,00 € brutto je Stunde
Orientierungswert: 8 Stunden im Durchschnitt, entspricht ca. 1.280,00 € brutto
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